Lamborghini Jota

Massstab: 1:24 Hasegawa
Der Bausatz von Hasegawa ist fast Baugleich mit dem Miura SV von dem gleichen Hersteller. Die Teile sind sauber gespritzt und verzugsfrei.

Die Karosserie aus rotem Kunststoff liegt komplett geschlossen bei. Türen und Hauben sind, ohne weiteres nicht zu öffnen. Hier muss viel Arbeit investiert werden um auch die Details im Motorraum darstellen zu können.

Aber der Bausatz kann relativ problemlos aus dem Kasten gebaut werden. Die Passung der Teile ist hervorragend und schnell ist aus dem Bausatz ein schnittiges Modell geworden.
Ein Einsteiger mit ein wenig Ăśbung sollte bei dem Bausatz keine Probleme bekommen.
RS
Zuerst wurde die Karosserie entgratet und mit einigen Motorteilen seidenmatt schwarz grundiert. Ich nehme gern schwarz als Grundierung bei Fahrzeugen... zum Einen mĂĽssen diese meist von innen schwarz werden und zum anderen betone ich Spalten und Sicken damit bei der Endlackierung.
Nach dem Entfernen des Gussgrates wurden die Stossdämpfer mattschwarz grundiert. Um die Feder rot zu bemalen muss allerdings erst eine Schicht weiss aufgetragen werden. Sonst dauert es Ewigkeiten bis das Rot deckt.
Der Bau des Fahrgastraumes erwies sich als problemlos. Die dem Bausatz beiliegenden Chromapplikationen liessen sich hervorragend verarbeiten und geben dem Innenraum den letzten Schliff.
Nach dem Trocknen der Grundierung habe ich die Karosserie komplett mit 600´er Nassschleifpapier abgeschliffen um alle Unregelmässigkeiten auf der Oberfläche zu entfernen.
Der Spoileransatz am vorderen KotflĂĽgel muss verspachtelt und geschliffen werden...
...ebenso der Lufteinlass vor der Hinterachse. Aber mit ein wenig Geduld sollte das kein Problem sein.
Nach der Lackierung ist die schnittige Linie dieses Italieners schon schön zu erkennen. Nach mehren Schichten rot (kein Ferrarirot ;) ) wurde alles abgeklebt um die Schweller und dem Frontspoiler in seidenmatt schwarz zu lackieren.
Als Klarlack habe ich "Future" mit einem weichen Kunststoffflachpinsel aufgebracht. Dadurch glänzt der Wagen nicht nur sondern ist auch recht grifffest.
Der Dachspoiler wurde seperat gespritzt und ist schon montiert.
Das Abkleben der Scheinwerfermulden erwies sich als recht kniffelig. Daher musste ich hier mit einem spitzen Pinsel und einer ruhigen Hand nacharbeiten.
GlĂĽcklicherweise ist das nicht mehr zu sehen *puh*
Vor der "Hochzeit" von Chassis und Karosserie wurde noch der Motor detailiert.
Wobei man hier nicht wirklich von Motor reden kann. Ventildeckel mit Vergasern trifft es eher.
Er ist recht nett geworden aber leider nach dem Zusammenbau nicht mehr zu sehen.
Der Grossteil ist geschafft. Es fehlen noch einige Anbauteile bis der Flitzer fertig ist.
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