Fokker 100 "Helvetic.com"

Massstab: 1:144 Revell
Der Bausatz ist keine Neuheit aber die Abziehbilder sind neu und toll zu verarbeiten, wenn es auch einer gewissen Übung bedarf,die Streifen auf den TragflĂ€chen genau zu positionieren. Der Bausatz enthĂ€lt noch Abziehbilder fĂŒr zwei weitere Bemalungsvarianten, KLM und Austrian Arrows, die ebenfalls sehr schöne Vorbilder darstellen. Die Spritzlinge weisen einen gewissen Gussgrat auf und es gibt ein paar Ungenauigkeiten, z.B. an den TurbinenansĂ€tzen, die behoben werden sollten.Ansonsten ist es ein sehr schöner Bausatz, der die Maschine sehr gut wieder gibt. Gerade die aluminiumfarbenen Vorderkanten an Höhenleitwerk und TurbineneinlĂ€ssen im Kontrast zu der Lackierung in Magenta,geben dem fertigen Modell einen gewissen Reiz. Zum Bau des Modells sollte schon ein bisschen Übung vorhanden sein, um die o.g. Problemchen zu bewĂ€ltigen.
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Bevor die einzelnen Teile von den GussĂ€sten entfernt werden, sollten die Rumpf- und Triebwerks-Innenseiten in Mattschwarz Bemalt werden. Hierbei ist es egal ob man mit dem Pinsel, der SprĂŒhdose oder dem Air-Brush arbeitet.
Damit das Modell kein "Tail-Sitter" wird, muss mit Sekundenkleber ein ausreichendes Gewicht in die Rumpfspitze geklebt werden. Hier handelt es sich um Plombenblei, aber auch Blei aus dem Angelbedarf oder Gardinenblei sind geeignet.
Will man das Cockpitfenster durchsichtig lassen, klebt man das Klarsichtteil mit Holzleim in die Rumpföffnung ein.
In diesem Fall wurde das Teil allerdings einfach mit Modellbaukleber eingesetzt und mit dem Rumpf verschliffen.
Die TurbinenrÀder bemalt man erst Mattschwarz um sie dann mit Silber oder Aluminium trocken zu malen.
Danach werden sie in die Triebwerke geklebt und diese zusammengeklebt und geschliffen.
Beim Montieren der TriebwerksaufhÀngungen entsteht ein leichter Versatz der Bauteile.
Hier sollten die Passstifte entfernt und die Teile mit FingerspitzengefĂŒhl passgenau verklebt werden.
Jetzt kann es langsam mit dem Lackieren losgehen. Die einzelnen Baugruppen werden mit entsprechenden Hilfsmitteln versehen um sie sicher hÀndeln zu können.
Zur Darstellung der Cockpitfenster wurden aus dem Abziehbilderbogen die Cockpitfensterrahmen einer anderen Variante entnommen und auf einen Streifen Klebeband geklebt. Die Fenster konnten dann ausgeschnitten werden.
Die Decals sind sehr dĂŒnn aber doch recht reissfest.
Die einzelnen Fenster können, nach dem Trocknen ĂŒber Nacht, mit einer scharfen Klinge vorsichtig ausgeschnitten werden.
Bei Heraustrennen der filigranen Fahrwerksteile muss mit ausgesprochener Vorsicht vorgegangen werden.
Am besten trennt man die Einzelteile mit einem scharfen Messer aus dem Giessast.
Die magenta-farbene Maschine ist mit Sicherheit ein Hingucker in jeder Vitrine.
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