P-51 Mustang "Nord Afrika"

Massstab: 1:72 Academy
Die P-51 Mustang, 1940 von den Briten bei North American in Auftrag gegeben, wurde von der US-Airforce anfangs nicht beachtet, da diese sich in erster Linie auf die P-40 konzentrierte.
Die Flugeigenschaften der Mustang waren so berzeugend, dass England das Muster bestellte.
Nach der Auslieferung der ersten Maschinen fiel auch der amerikanischen Truppe die Leistungsfähigkeit der P-51 auf und die englische Lieferung wurde vorerst gestoppt.
Später wurde das Muster als Mustang I, II, III und so weiter an die RAF ausgeliefert.
Es gab mehrere Ausführungen der P-51, die nach und nach verbessert wurde. Zu Anfang war die Mustang mit einem Allison-Triebwerk ausgerüstet.
Diese waren durch den charakteristischen Lufteinlauf auf der Oberseite zu erkennen. Ab der Version P-51 B war ein Rolls-Royce Merlin eingebaut der eine Leistungssteigerung bewirkte.
Bis zum Muster P-51 C hatte die Mustang einen so genannten "Razor-Back", der ab der D-Version durch eine
Rundumsicht-Haube, das "Bubble Top" ersetzt wurde.

Die Mustang war eins der leistungsfähigsten Jagdflugzeuge des zweiten Weltkrieges, hatte, für damalige Maßstäbe, eine enorme Reichweite,
hohe Wendigkeit und Feuerkraft.
Bei der hier vorgestellten Maschine handelt es sich um eine in Algerien eingesetzte Aufklärungsversion F-6A, die zusätzlich mit einer Kamera hinter dem Piloten bestückt war.
Die Bewaffnung bestand aus vier 20mm Maschinenkanonen.

Der dem Bausatz beiliegende Willys Jeep war das Standartfahrzeug der US-Armee und wohl einer der Urväter der heutigen Geländewagen.

Fotos: Michael Klinger

RS
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